Badische Neueste Nachrichten

Preise und Auszeichnungen
für Redaktionen und Redakteure



Gut beobachtet und sorgfältig recheriert

ObertGemeinsam mit BNN-Redakteur Rainer Obert haben die Französischschüler der achten Klasse der Robert-Schuman-Realschule in Achern im grenzüber-schreitenden Wettbewerb „Jugend und Europa - Schüler machen Zeitung“ den ersten Preis  gewonnen. Ausgeschrieben wird dieser Wettbewerb vom Deutsch-französischen Jugendwerk in Zusammenarbeit mit  der Robert-Bosch-Stiftung  und der Vereinigung der französischen Regionalpresse. Zu  den weiteren Preisträgern gehören der Weser Kurier, der  Münchner Merkur und der  Trierische Volksfreund.

Was denken Schüler heute  über Europa? Mit dieser Frage  haben sich die Jugendlichen  aus der Robert-Schuman-Realschule und ihre Alterskameraden vom Collège P.H. Cazeaux in der Acherner Partnerstadt Morez in dem Zeitungsprojekt beschäftigt. Das Ergebnis war in einer Artikelserie für die BNN-Lokalredaktion in Achern nachzulesen:  Am 18. Juni 2010 erschienen zwei Sonderseiten, da runter der von der Jury besonders gelobte Beitrag „Arbeiten im Ausland: Das ist eine tolle  Sache!“ von Théo Camelin, Gökcan Erdogan  und Adrian Pohlmann. Die Jury aus Vertretern  des Deutsch-französischen Jugendwerks, der  Robert-Bosch-Stiftung sowie einem deutschen  und einem französischen Journalisten lobte die  sorgfältige Recherche und die gute Beobachtungsgabe der Jugendlichen, die bei dem Projekt von Rainer Obert engagiert begleitet wurden.

Der Austausch mit den Jugendlichen aus der  Acherner Partnerstadt Morez stand im Mittel punkt des Zeitungsprojekts.  Ende April waren die Schüler  aus der Jura-Gemeinde zusammen mit ihrer Lehrerin  Suzanne Leuxe zu Gast in  Achern, im Mai erfolgte der  Gegenbesuch der Acherner  Jugendlichen mit Klassenlehrer Andreas Rieu in Morez.

Auf dem Programm stand  unter anderem ein Besuch der  Europa-Stadt Straßburg, aber  auch eine Führung durch das  BNN-Verlagshaus in Karlsruhe. Über das Zeitungsprojekt  wurde nicht nur im Acherner  Lokalteil berichtet, sondern  parallel auch in der in Morez  erscheinenden Tageszeitung  „Le Progrès“.

 



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Sozialberichterstattung, die Mut macht

KranichSoziale Themen anspruchsvoll und kreativ aufbereitet, damit haben in diesem Jahr Sibylle Kranich, Harald Kiefer und Kilian Pfeffer die Jury des Diakonie Journalistenpreises in Baden-Württemberg überzeugt. Unter 110 Einsendenden gewannen sie die Diakonie Journalisten Preise 2008. Ein Sonderpreis ging an Eberhard Reuß für seinen mutmachenden Beitrag „Rollstuhlgeschichten“ in SWR-Landesschau unterwegs.

In dem Artikel „Letzte Ausfahrt Richtung Leben“ porträtiert die BNN-Redakteurin Sibylle Kranich eine junge Frau, die ungewollt schwanger wird und ihre Schwangerschaft lange Zeit nicht wahrhaben will. Für eine Abtreibung ist es längst zu spät und so beschließt sie, das Kind heimlich im Haus ihrer Eltern auf die Welt zu bringen. Drei Tage nach der dramatischen Geburt im Badezimmer legt die junge Mutter das Kind in warme Decken gepackt in die Babyklappe in Karlsruhe. Die schier unglaubliche Geschichte endet mit einem Happyend für Mutter und Kind. Dank der Unterstützung der

 



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ehrenamtlichen Helferinnen bei der Babyklappe leben „Steffi“ und „David“ heute vereint im Hause der Großeltern.

Die Autorin Sibylle Kranich ist 1970 in Karlsruhe geboren. Hier besuchte sie die Europäische Schule bis zum Abitur. Nach längeren Auslandsaufenthalten und einem Sprachenstudium an der Universität von Nancy in Frankreich begann sie 1993 ihr Volontariat bei den Badischen Neuesten Nachrichten. Die verheiratete Mutter von drei Kindern ist als Redakteurin im „Südwestecho“, dem Baden-Württemberg-Ressort der BNN, tätig.


German Paralympic Media Award für die BNN

 

Paralympic

Für die umfangreiche Berichterstattung rund um die Special Olympic National Summer Games wurden die Badischen Neuesten Nachrichten in der Kategorie „Print“ mit dem German Paralympic Media Award ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gestiftet.  Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Gala „Die Nacht der Stars“ in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreichen prominenten Gästen  in Berlin verliehen. Stellvertretend für das BNN-Redaktionsteam nahmen Herausgeber und Chefredakteur Klaus-Michael Baur sowie Bernd Kamleitner, stellvertretender Leiter des Ressorts „Südwestecho“,  den Preis  in der Hauptstadt entgegen.
Die Organisation Special Olympics, Ausrichter der Spiele in Karlsruhe, bescheinigte den Badischen Neuesten Nachrichten „eine bisher
 



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nicht gekannte Quantität und Qualität“ bei der Berichterstattung über die Nationalen Spiele. Die dazu ebenfalls erschienene Sonderbeilage habe ferner „Maßstäbe für die künftige Arbeit gesetzt“.

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Wissenschafts- und Journalistenpreis „Hauptsache Biologie“

WeisenburgerWie spannend Forschung sein kann – das sollen die Preisträger-Artikel des Wettbewerbs „Hauptsache Biologie“ ansprechend und verständlich vermitteln.  BNN-Redakteurin Elvira Weisenburger erhielt gemeinsam mit zwei Wissenschaftlern der Universität Karlsruhe, dem Zoologie-Professor Horst Taraschewski und Trevor Petney,  den dritten Preis im Wettbewerb 2007. „Ein Wurm schmarotzt sich um die Welt“ – unter dieser Überschrift war der Artikel der BNN-Redakteurin über Parasiten-Forschung  am 11. September 2007 auf der Wissenschaftsseite der Badischen Neuesten Nachrichten erschienen. Es geht darin um die gefährlichen biologischen Folgen der Globalisierung. Am Beispiel eines blutsaugenden asiatischen Aal-Parasiten wird aufgezeigt, in welch rasantem Tempo die Evolution  ablaufen kann und welche Gefahren damit verbunden sind, wenn fremde Schmarotzer in neue Lebensräume eindringen.  Der Artikel „fesselt von Anfang an die Aufmerksamkeit des Lesers“, urteilte die Jury. „Durchweg verständlich“ werde das wissenschaftliche Thema aufbereitet, viele Fragen im Text animierten den Leser zu eigenem Nachdenken.

Dass die schreibenden Journalisten und die Wissenschaftler, über deren Forschung berichtet wird, gemeinsam einen Preis erhalten, ist eine Besonderheit des Wettbewerbs „Hauptsache Biologie“ – er trägt auch den

 



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entsprechenden Untertitel: „Wissenschaft trifft Journalismus“. Erklärtes Ziel ist es, Forscher und Journalisten zusammen zu bringen - die einen sollen aus ihrem vermeintlichen „Elfenbeinturm“ herabsteigen und ihre Arbeit erklären, die Journalisten sollen die zentralen Erkenntnisse der Forscher in informative und zugleich  unterhaltsame  Zeitungsartikel für ein breites Lesepublikum übersetzen. Das Life-Science-Unternehmen Promega, das seinen Stammsitz in den USA und seinen Deutschlandsitz in Mannheim hat, schreibt den Preis jährlich in Deutschland und Österreich aus.

Preisträgerin Elvira Weisenburger arbeitet als Redakteurin im „Südwestecho“, dem  Baden-Württemberg-Ressort der BNN. Sie studierte Geschichte und Literaturwissenschaft und schloss nach dem Uni-Abschluss eine Redakteursausbildung bei den Badischen Neuesten Nachrichten an.

Journalistenpreis „Bezahlen mit Karte im Alltag“

WeberDer Journalistenpreis „Bezahlen mit Karte im Alltag“, den das Unternehmen S-Card Service stellvertretend für die Sparkassen-Finanzgruppe zum vierten Mal vergab, ging im Juni 2008 an Wolfgang Weber, den stellvertretenden Leiter der SONNTAG-Redaktion, für die am 9. Dezember 2007 im SONNTAG veröffentlichte Reportage „Ein Leben ganz ohne Bargeld“. Nach dem Urteil der Jury bot der im SONNTAG erschienene Artikel einen umfassenden Überblick zum Thema „Kartenzahlung im Alltag“ mit hoher Verbraucherorientierung. 36 Journalistinnen und Journalisten hatten Wettbewerbsbeiträge eingereicht – vertreten waren überregionale Tageszeitungen wie die „Süddeutsche Zeitung“ oder die „Frankfurter Allgemeine“ sowie Wirtschaftszeitungen, Fernseh- und Rundfunksender sowie Branchen-Fachzeitschriften.